Skip to content

Sequoia-Verlag

für Bücher mit Seele

Menu
  • Bücher
  • Geschenkartikel
    • Bücherboxen
    • Tassen „Wissenschaft trifft Kunst“
    • Postkarten
    • Kalender
  • Unsere Autoren
    • Autor/in werden
    • Markus Bühler
    • Peter Ehret
    • Wilh. Mathias Fischer
    • Diana Köhl
    • André Kramer
    • Nina Lauterbach-Dannenberg
    • Ulrich Magin
    • Tobias Möser
    • Petra Schönepauck
    • Sandra Seiffart
  • Für den Handel
  • Wir über uns
  • Kontakt
  • Shop
Menu
Roboter gießt Pflanzen

Erste Erfahrungen mit KI

Posted on 27. März 202426. März 2024 by Tobias Möser

Unser vermutlich nächstes Buchprojekt hat mit KI, also Künstlicher Intelligenz zu tun. Es ist kein Lehrbuch oder Ratgeber, sondern ein Roman, eher eine Novelle, in der Künstliche Intelligenz in einer unerwarteten Umgebung eine Rolle spielt.

Zu viel wollen wir vom Inhalt noch nicht verraten. Um den Titel zu gestalten, haben wir die ersten Erfahrungen mit KI gemacht: Einer unserer Stock-Foto-Lieferanten bietet eine Möglichkeit an, sich ein Bild von einer KI gestalten zu lassen. Der Dienstleister bot ein Feld an, in dem das Bild möglichst genau beschrieben werden sollte. Doch so einfach war die Sache dann doch nicht.

 

Personen und Gegenstände konnte die KI mittlerweile recht gut abbilden. Auch einfache Umwelt-Interaktionen wie Licht und Schatten, Spiegelungen und ähnliches baute die KI problemlos in die Bilder ein. Die einzelnen Bildelemente sind gut ausgewählt und passen zur Bildbeschreibung.

Schwierigkeiten scheint die KI mit Größenverhältnissen zwischen Hauptinhalt, Nebeninhalten und Hintergrund zu haben. Es kommt vor, dass Außentüren nur so hoch wie sitzende Menschen erscheinen, sind diese der Schwerpunkt des Bildes. Ebenfalls Schwierigkeiten finde ich bei der Zuordnung handelnder und empfangender Personen. Soll eine Handlung gezeigt werden, z.B. „Ein Mann reicht einer Frau ein Buch“, zeigt 50% oder Bilder, wie ein Mann einer Frau ein Buch reicht, die anderen 50% sind genau anders herum. Ähnlich ist es mit „Eine Frau sitzt in einem Sessel, ein Mann steht daneben“. Auch hier sitzt nur auf der Hälfte der Bilder die Frau.

Positiv haben wir bemerkt, dass Fehler bei Fingerzahlen, Beinen etc. in den Bildern unseres Anbieters nicht auftreten. Ebenso wenig tauchte der typische „Mal-Stil“ auf, in dem Köpfe und Hände „niedlich“ vergrößert sind. Dafür wurde exzessiv mit Gegenlicht gearbeitet. Ebenfalls positiv fällt auf, dass die Personen nicht immer nur „Standard-Kaukasier“, also Mitteleuropäer im biologischen Sinn sind. Die KI liefert auch Menschen z.B. mit dunklerer Hautfarbe, nicht nur, wenn man das explizit anfragt.

 

Lustig war die Umsetzung der Anforderung, „eine welkende Zimmerpflanze“ in den Hintergrund zu setzen – so üppig ergrünt hier kein Gewächs. Entweder macht die KI etwas falsch oder wir sollten uns mehr um die Pflege unserer Büro-Vegetation kümmern.

 

verwelkte Topfpflanze
Machen wir was falsch oder ist es die KI?

 

Fazit: KI ist ein Werkzeug, das beherrscht werden will – keine Wunderwaffe

Wir werden in Sachen KI am Ball bleiben. Niemand weiß genau, was mit diesem Instrument alles machbar sein wird. Bisher scheint es so zu sein, dass sie Bilder aus einem Speicher (aus dem Netz?) nutzt und sie nach dem kombiniert, was sie aus den Anweisungen versteht. Hier ist sicherlich noch viel Luft nach oben, sowohl bei uns, die die KI „füttern“, wie auch bei der KI, die unsere Anweisungen bekommt, interpretieren muss und dann entsprechende Bilder produziert.

 

Insgesamt erscheint mir die KI ein wenig wie der Tod aus Terry Pratchett’s „Mort“ oder auf Deutsch „Gevatter Tod“. Da der Tod als anthropomorphe Personifizierung nicht an die Naturgesetze gebunden ist, versteht er vieles aus unserer Welt nicht. Trotzdem hat er sich in seiner Domäne eine Umgebung geschaffen, die oberflächlich der Unseren sehr ähnelt, auch um zwei, später sogar drei Menschen Obdach zu geben. So hat er in seiner Domäne viele Dinge, die unsere Gegenstücke imitieren, aber nicht so funktionieren: Ein Haus, das innen unendlich große Zimmer hat, steinharte Handtücher, die man nicht vom Halter nehmen kann, Uhren, die gehen, aber nicht weiter gehen, eine Badewanne mit vielen Rohren, aber ohne Wasser – alles sieht aus, als wäre es real, aber nur weniges kommt seiner Funktion nach.

 

 

Roboter gießt Pflanzen
Oder ist das die Lösung? Soll die KI unsere Pflanzen gießen?

Das Bild mit dem kleinen Roboter zeigt ein typisches Problem: Drei Lösungen, um Pflanzen zu gießen, die einzige in dieser Situation funktionelle ist trocken. Einmal regnet Wasser auf den Boden, einmal auf den Arm des Roboters. Der Körper des Roboters steht weit hinter den Pflanztöpfen, nur sein kurzer Arm reicht bis vor das Grün.

 

Wäre es nicht für dieses spezielle Thema, wäre es vermutlich einfacher, sich aus den Millionen von Bildern unserer Stock-Foto-Lieferanten ein halbwegs passendes auszusuchen. Oder „mal eben“ selbst zu fotografieren.

Teilen mit:

  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
  • Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
  • Auf LinkedIn teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) LinkedIn
  • Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
  • Auf Threads teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Threads
  • Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
  • Auf Mastodon teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Mastodon
  • Auf Bluesky teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Bluesky
  • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken

Gefällt mir:

Gefällt mir Wird geladen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Fundstück

Das Neuste

  • Für den Handel 16. März 2026
  • Abendveranstaltung „Einsamkeit im Alter“ 26. Februar 2026
  • Download des Literaturverzeichnisses für "Unsere Exoten" 10. Februar 2026
  • Markus Bühler 6. Februar 2026
  • Internationaler Tag für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft 5. Februar 2026

Unsere Exoten – Als Buch einmalig!

Unsere Exoten - Pflanzen, Pilze und Tiere als Neubürger in Deutschland
Wir sind von Pflanzen, Pilzen und Tieren umgeben, die durch menschliche Aktivitäten, selten auch spontan, nach Deutschland gelangt sind. Diese Neophyten, Neomyceten und Neozoen sind häufig Thema in den großen Medien. Oft wird ihre Präsenz tendenziös und teils überzogen dargestellt, so dass sich ein genaueres Hinterfragen lohnt.
Markus Bühler und Tobias Möser haben mehr als 200 dieser Neobiota herausgesucht und ihr Hiersein intensiv recherchiert. So entstand ist das 400 Seiten starke Sachbuch, informativ, gut lesbar und aktuell.
Unsere Exoten - Pflanzen, Pilze und Tiere als Neubürger in Deutschland, einmalig auf dem deutschen Buchmarkt.
Das Buch ist ab sofort lieferbar!

Sequoia, das sind wir!

Der Sequoia Verlag ist ein stetig wachsender Kleinverlag.
Wie bei jedem lebenden Verlag ändert sich unser Verlagsprogramm ständig. Aktuell arbeiten wir an Sachbüchern zu Themen aus der Archäologie, Biologie, Paläontologie und der Region.
Neben Büchern geben wir auch Jahreskalender und thematisch passende Nicht-Drucksachen heraus.

Archiv

  • Februar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Dezember 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
Impressum
AGB
Datenschutz
Infos zum Widerruf beim online-Kauf
Cookie-Einstellungen
Cookie-Rezept
© 2026 Sequoia-Verlag | Powered by Superbs Personal Blog theme
%d