Die zweite Serie unserer Kühlschrankmagneten besteht aus nur einem Motiv. Es zeigt das Wahrzeichen der Stadt Leichlingen, die Bogenbrücke. Sie ist die bekannteste der 10 Wupperbrücken in Leichlingen. Als Stahlbeton-Bogenbrücke in der Umgebung beinahe einzigartig, alleine in Wuppertal gibt es eine sehr ähnliche Konstruktion.
100jähriges Jubiläum in diesem Jahr
An der Stelle in der Brückenstraße standen mindestens seit 1597 Brücken. Nach aktueller Zählung ist die Bogenbrücke die sechste Brücke an dieser Stelle. Nachdem 1909 und 1912 schwere Hochwasser die Innenstadt Leichlingens überflutet hatten, beschloss der Stadtrat unter Bürgermeister Ernst Klein, Maßnahmen zu ergreifen, um dies in Zukunft zu verhindern. So wurde das Wupperbett vertieft und Böschungsmauern errichtet. Die alte, baufällige Flachbrücke wurde abgerissen und die Pfeiler im Wupperbett entfernt. Die neue Brücke sollte sich ohne Pfeiler, die den Wasserabfluss stören, über die Wupper spannen.
Der Stadtrat bevorzugte damals eine Flachbrücke (wie die nahe liegende Brücke Montanusstraße), da eine Bogenbrücke das Stadtbild zu sehr negativ beeinflussen würde, wie man damals glaubte. Nach langen Diskussionen wurde dann doch die Bogenbrücke gebaut, aus finanziellen Gründen. 1926 konnte die Stadt die Brücke, als letzte Maßnahme des Hochwasserschutzes, eröffnen.
Hätte man damals gewusst, wie sehr die Leichlinger die ungewöhnliche Konstruktion ins Herz schließen würden – die Debatten wären schnell verstummt.
Vor allem in den Nachkriegsjahren hat sich die Brücke immer mehr zum Wahrzeichen der Stadt gemausert. Sie wurde hundertfach fotografiert, als Logo für Leichlinger Unternehmen und Initiativen abstrahiert und in zahlreichen Publikationen über die Stadt abgebildet. 1989 taufte die Stadt die bis dahin namenlose Brücke auf den Namen „Marly-le-Roi-Brücke“, um die aktive Städtepartnerschaft mit der Kleinstadt bei Paris zu feiern.
Jetzt gibt es sie auch als Kühlschrankmagnet.
